Partizipative Technikgestaltung und Techniklernen
Der Ausgangspunkt dieses Themenfeldes sind Theorien zur Demokratisierung von Technologie und Bildung. Projekte, die sich der partizipativen Technikgestaltung und dem Techniklernen zuordnen lassen, bauen zumeist auf der im Forschungsbereich begründeten „Vehikeltheorie“ auf, der zufolge technische und naturwissenschaftliche Lerninhalte idealerweise an Interessensgebiete von Kindern und Jugendlichen angeknüpft werden.
In einem Fall werden Lieblingsfernsehserien von Schüler*innen genutzt, um technische und soziale Kompetenzen zu fördern, in einem anderen werden gemeinsam mit jungen Menschen innovative Lösungen entwickelt, um energieeffiziente IT-Nutzungs-Praktiken zu befördern.
Auch wenn in diesem Tätigkeitsbereich „Gender“ nicht unbedingt eine titelgebende Bedeutung hat, so folgen alle Forschungsprojekte dem Anspruch der Gender-Reflexion. Das bedeutet, dass in der konkreten Arbeit Geschlecht oder andere soziale Kategorien entdramatisiert (und so einer verstärkten Stereotypisierung entzogen) werden, gleichzeitig aber in der Reflexion unter den Forschenden und beteiligten Lehrenden eine große Bedeutung hat und ein wichtiges Handlungsfeld darstellt.